An diesen 7 Punkten erkennst du Barfussschuhe

Ich verrate euch, nach welchen Kriterien ich meine Schuhe auswählen:

1. Flexibilität

Bei Barfusschuhen ist es möglich, den ganzen Schuh einzurollen oder zumindest zu falten.

2. Sprengung / Absatz

Zero Drop: Die Sohlenstärke ist unter der Ferse gleich wie unter dem Rest des Fusses. 

3. Zehenfreiheit

Die Zehenbox ist breiter als die Zehen und sie können sich unter Last auseinanderspreizen. Bei Sandalen ohne Riemen über die Zehen ist das am besten gegeben!

4. Sohle

Je dünner desto besser. Die Sohle ist nicht dicker als ca. 8 mm. Aber natürlich ist nicht jedes Material gleich und lässt bei gleicher Dicke nicht unbedingt den gleichen Bodenkontakt zu.

5. Fühlen

Kannst du den Boden durch die Sohle spüren? Kannst du Textur/Härte unterscheiden? Das Sohlen- und Einlagenmaterial bestimmt dies.
Manchmal ist das Bodenfeedback vielleicht etwas zu heftig. Aber nicht vergessen: So hast du den Spaziergang und die Fussreflexzonenmassge in einem!

5. Gewicht

Je leichter, desto besser – deine Füsse sind für barfuss ausgelegt. Je weniger Gewicht du hinzufügst, desto besser. Meine leichtesten Barfusssandalen wiegen bei Grösse 37 nur 100g pro Paar. Ein Barfussschuh sollte nicht über 250g wiegen.

6. Ohne Zehensprung

Der Zehensprung ist die Neigung nach oben an der Spitze mancher Schuhe. Weil die Schuhe nicht der Fussform entspricht, verhindert der Zehensprung, dass sich die Schuhe am Boden verfangen. Dadurch werden jedoch auch die Zehen angehoben.

7. Fussbett

Barfussschuhe haben keine Konturierung, Innensohlenvertiefung oder Fussgewölbestütze. Dem Fuss wird also ermöglicht, seine Arbeit selber zu erledigen.

8. Hinten geschlossen

Barfussschuhe sind hinten immer geschlossen. Das heisst, mindestens ein Riemen oder ein Band führt hinten an der Ferse um den Fuss. Ohne diesen Halt neigt der Fuss zum Krallen.

Schuhe im Titelbild: Botyluks Corriente und BeLenke Elegance (rechts)

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